ei unserem Streifzug durch die Palla-Geschichte durfte ein Abstecher zu dieser ehemaligen Palla-Weberei am Rande der Stadt nicht fehlen. Besonders interessant war das Türmchen am Sozial- und Verwaltungsbau. In diesem Türmchen war der Noteingang untergebracht. Insgesamt ließ sich erkennen, das die früheren Palla-Macher viel Vorlieben für Kitsch und Schnörkel hatten, was sich überall am oder im Gebäude erkennen lässt.

Zum Palla-Imperium gehörten neben diversen Standorten auch eigene Kindergärten und -Krippen, Betriebsschulen, Laboratorien und vieles mehr.

Wann genau die Produktion an diesem Standort aufgegeben wurde, ist unbekannt. Das Gebäude mit dem Rapunzeltürmchen wurde im Januar und Februar 2010 abgerissen. Das Gelände wird dann für die nächsten 10 Jahre nicht mehr bebaut werden. Der Abriss kostet insgesamt 765.500 EUR.

Bei unserem Streifzug besuchten wir auch die Textilfabrik in der Stadt, Palla 2.

Die Fotos entstanden im März 2009.

 

ok