Wir fuhren mit hohen Erwartungen in diese stillgelegte Brikettfabrik. Auf Fotos haben wir eine interessante Industrieruine vorgefunden, in der sogar noch eine Brikettpresse vorhanden war. Als wir dort angekommen waren, wurden wir jedoch enttäuscht. Sämtliche Gebäude waren bereits komplett entkernt, ein Gebäudeteil ist sogar schon so weit saniert worden, das dort bereits Menschen eingezogen sind. Dort entstehen qualitativ hochwertige Lofts, das restliche Gelände wird als neuer Stadtteil gelten. Die Brikettfabrik besaß zudem einen Gleisanschluss, im Vorfeld der Fabrik befand sich ein kleiner Güterbahnhof. Dieser wurde komplett entfernt. Mittlerweile stehen hier einige Neubauhäuser.

Die Gebäude auf dem Gelände sind:

Nassdienst
Hier wurde die Kohle gebrochen, gemahlen und gesiebt. Das Gebäude hat eine Höhe von 21 - 26 m. Hier könnten Loftwohnungen und ein betreutes Wohnen entstehen.

Trockenhaus
Hier wurde die Kohle getrocknet. Hier könnten Büros, Gastronomie, Handel und Dienstleistungen entstehen.

Kühlhaus
Es ist direkt an das Trocken- und Pressenhaus angebaut. Hier sind die ersten Wohnräume entstanden.

Pressenhaus
Hier befanden sich die Brikettpressen, die letzte Verarbeitungsstufe der Kohle. Hier könnten ebenso Lofts und Räume für Dienstleistungen entstehen. Dieses Gebäude ist auch schon komplett entkernt und wird demnächst auch weiter ausgebaut.

Maschinenhaus
Hier befanden sich eine Schaltwarte und eine Maschinenhalle. Dieses Haus ist bereits völlig umgebaut und wird vom Verein Pro Witznitz e.V. genutzt für Veranstaltungen, etc.

Schaltanlage
In diesem Gebäudeteil ist das "Faszinosum" untergebracht, ein Museum für die Sinne.

Die Fotos entstanden im Februar 2009.

 

 

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