Über diese Papierfabrik lässt sich nicht viel sagen. Sie steht seit etwa Mitte 90er Jahre still, war einst mit die größte Papierfabrik in Deutschland und wurde später an einen großen finnischen Konzern verkauft.

Diese Brache ist sehr unberührt und zeigt vor allem im Bereich Kessel- und Turbinenhäuser die eindrucksvolle Technik aus vergangenen Zeiten namhafter Hersteller. Besonders beeindruckend ist die alte Dampfturbinenhalle mit Turbinen der Siemens-Schuckertwerke. Für die große Produktion in dieser Papierfabrik waren zwei Kraftwerke nötig. Und für das alte Philips-"Telefon", welches in der Galerie zu finden ist, gibt es laut Philips "keinen Support mehr". Wer hätte es gedacht ;-).

Eine wirklich sehr beeindruckende Fabrik! Nachnutzungskonzepte scheinen mittlerweile wohl doch schon zu existieren, es wurden dort auch schon mehrere Arbeiter gesehen. So wie es scheint, sind die Tage dieser sehr interessanten Fabrik vermutlich gezählt.
Stand 2013: Die Papierfabrik ist relativ gut gesichert, da es zu viele Eisen- und Kupferdiebstähle gab. Einige Bereiche werden zudem als Lager genutzt.

Die Fotos entstanden im Oktober 2010.

 

ok foto foto